Carl-Wilhelm-Scheele-Preis der DPhG für unsere Postdoktorandin Judith Alenfelder

Auf der Jahrestagung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft im September 2026 in Regensburg wurde unsere Postdoktorandin Dr. Judith Alenfelder (Linkedin) mit dem Carl-Wilhelm-Scheele-Preis (DPhG) ausgezeichnet. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre herausragende Dissertation (bonndoc-895) in den pharmazeutischen Wissenschaften.

Die Arbeit entstand an unserem Institut und legt den Grundstein für ein chemogenetisches Zweikomponentensystem zur gezielten Kontrolle heterotrimerer G-Proteine. Dafür entwickelte Judith Alenfelder FR900359-resistente Varianten von Gq-Proteinen aus Drosophila melanogaster. Die Idee dahinter: den Gq-Signalweg vor FR schützen, um den Inhibitor künftig zur gezielten Abschaltung von G-Proteinen anderer Familien einsetzen zu können.

Mit dem Carl-Wilhelm-Scheele-Preis würdigt die DPhG überdurchschnittliche wissenschaftliche Leistungen im Rahmen einer Dissertation. Namensgeber ist der deutsch-schwedische Apotheker und Chemiker Carl Wilhelm Scheele (1742–1786).

Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung ihrer Forschung und gratulieren Judith herzlich zu dieser Auszeichnung. 

Carl-Wilhelm-Scheele-Preis 2026
© UR/Julia Dragan
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